Das
römische Reich erstrahlte einst weit über die Grenzen Europas. Im
Fussball-Europa, nein, in der Fussballwelt, ist es nun Real Madrid. Als
dreimaliger CL-Sieger waren die Königlichen am 27. November 2018 der Favorit
gegen die AS Roma – wie eigentlich in jedem Spiel der Königsklasse. Und so
reisten insgesamt 16 (!) madridistas aus Bern trotz der zuletzt mässigen
Leistung der Mannschaft recht optimistisch in die ewige Stadt. Optimistisch,
ganz im Gegensatz der Sportpresse, die bereits ein mögliches Ausscheiden
berechnete (und herbeiwünschte?).
Der
Spieltag begann feuchtfröhlich im Zentrum Roms, denn Pasta und Pizza stellen
einen hervorragenden „Boden“ für Gerstensaft dar. Schnell war eine geeignete
Bar gefunden, wo mit Fans aus Madrid diskutiert, gelacht, Sticker ausgetauscht
und auf das Spiel eingestimmt wurde. Ein paar Mitglieder gingen sogar noch an
das U-19 Spiel, und feuerten den RMCF-Nachwuchs an. Und wenig später begann das
Spiel zwischen den beiden anderen Klubs der Gruppe, CSKA Moskau und Pilsen. Und
siehe da: Das kleine Pilsen gewann, und noch vor der Fahrt zum Stadio Olimpico
war Real bereits für das Achtelfinale qualifiziert!
Im Stadio
Olimpico war die Stimmung dementsprechend gut, auch wenn die RMCF-Fanschar
leider in zwei verschiedenen Sektoren des Auswärtsblocks aufgeteilt war (was
andererseits die Gelegenheit für tolle „hin und her Gesängen“ lieferte). Nach
einer ersten, ausgeglichenen Halbzeit, ging RM mit einem Tor Bales in Führung
und stürzte den Auswärtssektor in Euphorie. Und in der 59’ versetzte Gladiator
Lucas Vázquez den Römern den Todesstoss.
22h45, Abpfiff.
Es gewinnt wieder einmal der König. Real Madrid geht als Gruppenerster in das
Achtelfinale. Und: Noch NIE ist Real Madrid in der Gruppenphase ausgeschieden.
Aber natürlich.... Für die Sportpresse ist nicht das das Wichtigste: Trainer
Solari soll sich mit Isco (der nicht aufgeboten worden war) verkracht haben. Die
spanische Sportpresse hat sich wieder einmal als das entlarvt, was sie ist: Eine
aus Aasgeiern, antimadridistas und frustrierte Seelen bestehende Branche. Dies
wird sich wohl nie ändern. Genauso wenig wie die Tatsache, dass Real Madrid der
beste Klub der Welt ist. Und so hat uns die Presse wieder einmal „totgeweiht“.
Doch wie siegreiche Gladiatoren haben wir Rom lebendig und noch stärker verlassen,
auf der Suche von noch mehr Ruhm und Ehre.
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